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Schützengilde von Estebrügge und Umgegend von 1612 e.V.

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Schießstand
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Bewirtung:   Traute, Reinhard und Tanja Bleeken Bewirtung
Traute und Reinhard

 

Buxtehuder Straße 38a
21635 Jork
Telefon: 04162/424
Email: schiessstand@sgi-estebruegge.de

 

Montag: Jungschützen ab 19:00 Uhr
Dienstag: Damenabteilung ab 19:00 Uhr (nur im Sommer)
Mittwoch: Fanfaren-Drum-Band  ab 18:00 Uhr
Donnerstag: Allgemein ab 18:00 Uhr
Sonntag: Frühschoppen 10:00-12:00 Uhr

 

Die Schießanlagen der Schützengilde und deren Entwicklung

Im Jahre 1910 wurde der Schützenbruder Hinrich Quast Moorende, König 1908, zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Dieser regte im Dezember des gleichen Jahres an, eine feste Schießanlage zu erstellen. Hierfür wurden Ländereien außerhalb der geschlossenen Ortschaft benötigt. Das damalige Schützenland befand sich in unmittelbarer Nähe der Kirche und konnte nicht für die Errichtung einer Schießanlage genutzt werden.
Innerhalb des Ortes war das Schießen nicht gestattet.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurde auf den Grundstücken des Bauern Johann PaIm (heutiger Standort der Grundschule in Königreich) geschossen.
Nach längeren Verhandlungen und Beseitigung vieler Meinungsverschiedenheiten unter den Mitgliedern wurde dann das heutige Schützenland an der Buxtehuder Straße gekauft.

Zum Jubiläumsschützenfest im Jahre 1912 konnte dann eine Schießanlage termingerecht fertiggestellt werden. Es entstand damals eine Groß-Kaliberanlage mit einer Distanz von 175 m und 6 Anzeigerständen.

Im Jahre 1937, zum 325-jährigen Bestehen, konnte dann ein KleinkaliberSchießstand mit einer Distanz von 50 m und 5 Anzeigerständen gebaut werden, der noch heute zum Königsschießen genutzt wird.

Nach dem 2. Weltkrieg 1939-45 konnte der Schießbetrieb nicht sofort wieder aufgenommen werden, da das gesamte Vermögen und der Grundbesitz der Gilde von den Siegermächten beschlagnahmt war.
Außerdem hatte die Wehrmacht auf dem Schützenplatz Baracken erstellt, die nach Kriegsende von Flüchtlingen bewohnt waren. Der Schießstand selbst diente den Bewohnern als Abstellraum.


Erst 1951 konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden, so daß 1952 der Schützenkönig auf den alten
KK- Anzeigerständen wieder ausgeschossen wurde.

Der Schießstand im Jahre 1956

1956 wurde der Schießstand erweitert.
Die Großkaliberanlage mußte auf 50 m verkürzt werden.
Es wurden 3 KKZuganlagen mit Handkurbeln und 6 Luftgewehrzuganlagen im Außenbereich installiert.

1962 zum 350-jährigen Jubiläum wurden dann die KK-Zuganlagen modernisiert und mit Elektroantrieb versehen.

1977 baute die Gilde einen neuen Luftgewehrstand mit 12 Zuganlagen. Die Elektroantriebe stiftete 1984 unser damaliger Schützenkönig Gerd Ritscher.

Der Schießstand im Jahre 1956. Im Vordergrund
sind noch die Baracken der Flakstellung aus den
Kriegsjahren.
   

Ein Feuer zerstörte 1989 den Schießstand. Bis auf den Luftgewehrstand mußte alles neu gebaut werden.
Zum Schützenfest 1990 konnte der neue Schießstand termingerecht eingeweiht werden.

Neben den 8 KK-Zuganlagen, den 5 KKAnzeigerständen stehen 12 Luftgewehrzuganlagen zur Verfügung. Außerdem sind hier zwei Klubräume von ca. 108 m2 und ca. 100 m2 vorhanden.

2008 ist der KK-Stand durch viel Eigenarbeit und Unterstüzung komplett erneuert und den neusten Vorschriften angepasst worden.

 

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